Zum Hauptinhalt springen

Das, was mich vor dem ersten Gespräch am häufigsten gefragt wird

Neun Fragen, direkt beantwortet. Fehlt deine, schreib sie mir.

Was kostet eine Website für eine Unternehmensberatung?

Ich arbeite zum Festpreis, nie nach Stunden. Nach der Whiteboard-Session bekommst du ein schriftliches Angebot, meistens noch am selben Tag, und die Zahl darin ändert sich danach nicht mehr. Vorher nenne ich keine, weil fünf Seiten und ein zweisprachiger Auftritt mit mehreren Standorten nicht dasselbe kosten.

Ein Stundensatz belohnt den, der langsam arbeitet, und zwingt dich, jede Rückfrage gegen die Uhr abzuwägen. Beim Festpreis trage ich das Risiko, dass etwas länger dauert, und du kannst rechnen.

Wie lange dauert ein Website-Relaunch?

Die meisten Projekte laufen sechs bis zwölf Wochen. Meine eigene Arbeitszeit ist daran der kleinste Teil: Wenn auf deiner Seite nichts liegen bleibt, steht eine Website in ein bis zwei Wochen. Wenn ein Termin feststeht, richte ich mich danach. Für Heuck & Company musste die zweisprachige Seite zu einer Partner-Ankündigung fertig sein, das waren keine sieben Wochen von der ersten Anfrage bis zum Livegang.

Die Wochen dazwischen gehen fast immer für Antworten drauf, nicht für Technik: Freigaben, Fotos, die Entscheidung, wie ein Angebot heißen soll. Das Tempo bestimmst also du.

Wer schreibt die Texte für meine Website?

Ich, aus deinem eigenen Material. Du lieferst Rohmaterial in der Form, die dir am leichtesten fällt: Sprachnachrichten, Stichpunkte, alte Angebote, ein Mitschnitt aus einem Mandantengespräch. Daraus schreibe ich die Seite. Für Scherer HR Consulting ist die komplette Website aus Sprachnachrichten entstanden, in denen Sabine Scherer ihre Arbeit erklärt hat.

Im Gespräch bist du präzise, und auf Beraterseiten steht trotzdem überall dasselbe. „Maßgeschneiderte Lösungen“, „ganzheitlicher Ansatz“: Das liest niemand mehr, weil es auf tausend anderen Seiten genauso steht. Wenn deine Seite klingt wie du, wenn du jemandem dein Geschäft erklärst, kann sie gar nicht austauschbar sein.

Baust du mit WordPress?

Ich rate davon ab, baue es aber, wenn du darauf bestehst oder es schon hast und behalten willst. Lieber baue ich statisch: HTML, CSS und etwas JavaScript. Deine Seite liegt dann als fertige Datei auf dem Server, statt bei jedem Aufruf neu zusammengebaut zu werden, und das merkst du an der Ladezeit. Es gibt keine Plugin-Updates und keine Sicherheitslücke aus fremdem Code, die du kurzfristig schließen musst. Und wenn du Inhalte selbst pflegen willst, baue ich dir statt WordPress ein eigenes Redaktionssystem: schneller, sicherer und stabiler, weil nur das drinsteckt, was du wirklich benutzt.

WordPress schleppt zwanzig Jahre Rückwärtskompatibilität mit sich herum, dazu einen Plugin-Markt, dessen Qualität niemand zentral prüft. Zwei meiner Referenzen laufen trotzdem darauf. Den Unterschied merke ich an der Betreuung: Bei der WordPress-Seite prüfe ich regelmäßig die Funktion und spiele Plugin-Updates ein, bei den statischen Seiten tausche ich gelegentlich ein Portfolio aus. Wenn du wechseln willst, gehört der Umzug zum Projekt und ist kein Zusatzposten. Diese Seite hier ist selbst statisch gebaut, du kannst also nachsehen, was dabei herauskommt.

Muss die Website meiner Beratung barrierefrei sein?

Als Pflicht wahrscheinlich nicht. Das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz gilt seit dem 28. Juni 2025, nimmt aber Kleinstunternehmen bei Dienstleistungen ausdrücklich aus: weniger als zehn Beschäftigte und höchstens zwei Millionen Euro Jahresumsatz oder Bilanzsumme. Angebote, die sich ausschließlich an andere Unternehmen richten, sind ohnehin nicht erfasst. Die meisten Beratungsboutiquen fallen unter beides. Ich baue trotzdem barrierearm, das gehört bei mir zum Handwerk.

Anders sieht es aus, wenn du an Verbraucher verkaufst, über der Schwelle liegst oder öffentliche Auftraggeber hast. Dann gehört das geprüft, und zwar von jemandem, der das rechtlich beurteilen darf. Was hier steht, ist die Rechtslage, wie ich sie kenne, und keine Rechtsberatung.

Was passiert in der Whiteboard-Session?

Eine halbe Stunde über Zoom mit Live-Untertiteln, in der wir vier Dinge klären: wer deine Mandanten sind, was du genau machst, wo du stehst und wo du hinwillst. Über Farben und Schriften reden wir dort nicht.

Erst wenn das steht, weiß ich, was deine Seite sagen muss, und du weißt es auch. Mehrere Kunden haben mir hinterher gesagt, dass ihnen diese halbe Stunde mehr Klarheit über das eigene Angebot gebracht hat als die Monate davor.

Wie läuft die Zusammenarbeit, wenn du gehörlos bist?

Schriftlich, und das ist der Grund, warum bei mir nichts verloren geht. Jede Absprache und jede Entscheidung steht schwarz auf weiß, statt in einem Telefonat zu versanden, an das sich hinterher niemand mehr genau erinnert. Termine laufen über Zoom mit Live-Untertiteln. Sprachnachrichten kannst du mir jederzeit schicken, ich lasse sie transkribieren und antworte schriftlich.

Ich bin bei hörenden Eltern lautsprachlich aufgewachsen, spreche also selbst, und arbeite seit 2015 so mit Kunden. Was du im Alltag davon merkst: Du kannst zwei Monate später nachlesen, warum eine Entscheidung so gefallen ist. Telefonieren geht nicht, alles andere läuft wie überall sonst.

Arbeitest du auch außerhalb der Region München und Starnberger See?

Ja. Weil bei mir ohnehin alles schriftlich und über Zoom läuft, spielt die Entfernung für den Ablauf keine Rolle. Dass die meisten meiner Kunden zwischen München und dem Starnberger See sitzen, liegt an Empfehlungen, nicht an der Technik.

Wenn du in der Nähe bist, treffen wir uns gern einmal persönlich.

Wie oft muss eine Website neu gemacht werden?

Seltener, als die Branche es nahelegt. Die üblichen drei bis vier Jahre kommen selten daher, dass sich das Geschäft geändert hätte, sondern daher, dass die Gestaltung einem Trend gefolgt ist und der Trend vorbei ist. Ich baue deshalb nichts ein, was man später am Jahr erkennt. Die Seite von SIMPLY. Logistic Systems steht seit drei Jahren unverändert online und bringt weiterhin die Anfragen, für die sie gebaut wurde.

Beim ersten Anschauen ist das unspektakulärer als die Seite, die gerade herumgereicht wird. Nach acht Jahren hast du dafür eine Seite bezahlt und nicht drei. Es gibt gute Gründe für einen Neubau. Du hast ein neues Angebot, oder ein Partner kommt dazu und die Seite erzählt das noch nicht. Dass sie ein paar Jahre alt aussieht, gehört nicht dazu.

Noch eine Frage offen?

Schreib sie mir, dann beantworte ich sie dir direkt und sie steht hier bald mit drin.