Ich rate davon ab, baue es aber, wenn du darauf bestehst oder es schon hast und behalten willst. Lieber baue ich statisch: HTML, CSS und etwas JavaScript. Deine Seite liegt dann als fertige Datei auf dem Server, statt bei jedem Aufruf neu zusammengebaut zu werden, und das merkst du an der Ladezeit. Es gibt keine Plugin-Updates und keine Sicherheitslücke aus fremdem Code, die du kurzfristig schließen musst. Und wenn du Inhalte selbst pflegen willst, baue ich dir statt WordPress ein eigenes Redaktionssystem: schneller, sicherer und stabiler, weil nur das drinsteckt, was du wirklich benutzt.
WordPress schleppt zwanzig Jahre Rückwärtskompatibilität mit sich herum, dazu einen Plugin-Markt, dessen Qualität niemand zentral prüft. Zwei meiner Referenzen laufen trotzdem darauf. Den Unterschied merke ich an der Betreuung: Bei der WordPress-Seite prüfe ich regelmäßig die Funktion und spiele Plugin-Updates ein, bei den statischen Seiten tausche ich gelegentlich ein Portfolio aus. Wenn du wechseln willst, gehört der Umzug zum Projekt und ist kein Zusatzposten. Diese Seite hier ist selbst statisch gebaut, du kannst also nachsehen, was dabei herauskommt.